Sonstige Ausrüstung
Brechwerkzeuge
Bitte beachten Sie auch die Rubrik Ausbildung.
Halligan-Tool
Zum Öffnen von Wohnungstüren, Vorhängeschlössern etc. empfiehlt sich als universell einsetzbares Werkzeug ein Halligan-Tool in Verbindung mit einer Axt mitzuführen. Idealerweise sollte das Tool nicht zu groß dimensioniert sein und die Axt mit einem Fiberglasstiel versehen sein, um Gewicht zu sparen. Die Kombination Axt/Tool sollte mit einem Klettband o. a. zusammengebunden im Fahrzeug verlastet sein. Zusätzlich empfiehlt sich die Mitnahme eines Neubautenschlüssels.
Das Halligan Tool wurde Ende der 40er Jahre von Chief Hugh A. Halligan erfunden (Quelle: Feuerwehrmuseum New York, siehe links).
TNT-Tool (Crash-Axe)
Das TNT-Tool wurde als sog. Crash-Axe in den USA entwickelt. Es soll sechs herkömmliche Werkzeuge ersetzen: Axt, Brecheisen, Einreißhaken, Ramme, Stemmeisen und Vorschlaghammer. Hergestellt wird das TNT-Tool aus hochfestem Stahl und Fiberglasstiel. Mit dem Tool können u. a. Türen geöffnet und Entrauchungsöffnungen geschaffen werden. Einen Entwurf einer Gebrauchsanleitung bietet die Firma rescue-tec an.
Wärmebildkameras
Was man über Wärmebildkameras wissen sollte - Eine Übersicht über die bis heute verfügbaren Technologien, zur Verfügung gestellt von der Dräger
Atemschutz-Rucksack
Um Kosten für die notwendige Ausrüstung der Atemschutzgeräteträger zu sparen, führte die Freiwillige Feuerwehr Suderburg (Niedersachsen) Atemschutzrucksäcke ein. Neben der Standardschutzausrüstung haben die 16 Atemschutzgeräteträger eine persönliche Überjacke nach niedersächsischer Dienstkleidungsverordnung und eine Halterung für Lampen am Helm. Für jedes der sechs Atemschutzgeräte wird ein Rucksack mit der zusätzlichen Ausrüstung vorgehalten:
- Atemanschluss
- Sicherheitsgurt mit Beil
- Feuerwehrleine
- Handschuhe nach DIN EN 659
- Feuerschutzhaube
- Helmlampe
- Holzkeile
- 2m-Handfunkgerät mit Helmsprechgarnitur
- Wasser
Durch diese Vorhaltung wird die Ausrüstung für 10 Kameraden gespart. Dieser Kompromiss ermöglicht der FF Suderburg wenigstens ein Mindestmaß an Sicherheit sicherzustellen.
Quelle: Alexander Schwerdtfeger, FF Suderburg